Manch­mal braucht es den Mut, noch einmal ganz von vorne anzu­fan­gen. Genau diesen Schritt geht Chris­tina Puru­cker im Musikverein 1895 Marktleugast: Nach 13 Jahren an der Quer­flöte hat sie sich entschie­den, ein zweites Instru­ment zu lernen – und ist nun am Bariton zu hören.

Christina Purucker vom Musikverein stolz mit ihrem neuen Instrument: einem Baritonhorn

Ihre musi­ka­li­sche Reise begann schon früh. Im Grund­schul­al­ter griff sie zur Quer­flöte und ist seitdem ein fester Teil unseres Vereins­le­bens. Die Begeis­te­rung für die Blas­mu­sik ist über all die Jahre geblie­ben  und hat schließ­lich den Wunsch geweckt, noch einmal etwas Neues zu wagen.

„Ich wollte nach der langen Zeit einfach mal etwas anderes auspro­bie­ren“, erzählt sie. Gesagt, getan: Mit dem Bariton hat sie sich bewusst für ein Instru­ment entschie­den, das nicht nur klang­lich, sondern auch spiel­tech­nisch völlig neue Wege eröff­net.

Der Einstieg war heraus­for­dernd: anderer Noten­schlüs­sel, neuer Ansatz, neue Atmung. „Am Bariton muss ich viel bewuss­ter mit meiner Luft umgehen“, beschreibt Chris­tina die Umstel­lung. Und trotz­dem: Die Freude am neuen Klang überwog von Anfang an. „Es macht einfach richtig Spaß.“

Seit rund sechs Monaten wird sie von Dr.  Matthias Gebauer, unserem zweiten Diri­gen­ten, unter­rich­tet  und die Fort­schritte sind deut­lich spürbar. Dass sie musi­ka­lisch bereits so viel Erfah­rung mitbringt, hilft ihr dabei enorm. Doch entschei­dend ist etwas anderes: die Offen­heit, sich auf etwas Neues einzu­las­sen.

Auch im Verein ist sie längst ange­kom­men. Erste Auftritte, unter anderem beim Kreuz­weg in Mari­en­wei­her, hat sie bereits gemeis­tert. „Ich war anfangs schon nervös, vor allem, weil ich nicht die Melodie spiele. Aber es hat sich alles richtig gut ange­fühlt und einfach gepasst.“

Trotz aller neuen Töne bleibt Chris­tina ihrer Quer­flöte treu. Künftig wird sie beide Instru­mente verbin­den:  das Bariton in der Blas­mu­sik, die Flöte im sympho­ni­schen Bereich. Für sie ist klar: Beides gehört dazu.

Was sie anderen mitge­ben möchte? „Einfach trauen. Man muss nicht perfekt starten, man muss nur anfan­gen.“

Genau dazu möchten wir auch ermu­ti­gen: Wer Lust hat, ein Instru­ment zu lernen oder Teil unseres Musik­ver­eins zu werden, ist jeder­zeit herz­lich will­kom­men. Ansprech­part­ner sind unsere Vorstände Matthias Nitsch und Georg Puru­cker, weitere Infor­ma­tio­nen gibt es regel­mä­ßig auf unserer Inter­net­seite, Insta­gram und Face­book.

Die Musikerein mit Instrument steht vor der Basilika in Marienweiher
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