Ein beson­de­rer Konzert­abend liegt hinter dem Musikverein Marktleugast: Am Samstag, den 21. März 2026, durften wir zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher in der Ober­land­halle zu unserem tradi­tio­nel­len Josefs­kon­zert begrü­ßen. Gemein­sam erleb­ten wir einen musi­ka­li­schen Abend, der die ganze Band­breite der Blas­mu­sik eindrucks­voll zeigte.

Den Auftakt gestal­tete unser Jugend­or­ches­ter unter der Leitung von Jonas Trapper. Mit viel Enga­ge­ment und sicht­ba­rer Freude präsen­tier­ten die jungen Musi­ke­rin­nen und Musiker ein abwechs­lungs­rei­ches Programm. Stücke wie „Ezekiel saw the wheel“, der schwung­volle „Bana­nen­boot Song“ und der „Posau­nen Rag“ zeigten nicht nur musi­ka­li­sches Können, sondern auch, wie viel Begeis­te­rung und Zusam­men­halt im Nach­wuchs steckt. Ein gelun­ge­ner Start, der das Publi­kum von Beginn an mitnahm.

Char­mant und mit viel Gespür für den rich­ti­gen Ton führten Kristin Osinski und Diana Löffler durch das Programm und gaben den einzel­nen Konzert­tei­len einen stim­mi­gen Rahmen.

Im Anschluss über­nahm das Sympho­ni­sche Blas­or­ches­ter Marktleugast unter der Leitung von Peter Weiß und Dr. Matthias Gebauer die Bühne. Mit der „Olympic Fanfare“ gelang ein kraft­vol­ler Einstieg, der sofort die volle Klang­breite des Orches­ters hörbar machte. Mit „Tirol 1809“ folgte ein Werk, das die Wurzeln der Blas­mu­sik aufgreift, während der „TV-Kulta­bend“ für viele bekannte Melo­dien und ein Schmun­zeln im Publi­kum sorgte.

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war die „Harry Potter Sympho­nic Suite“, die mit ihren unter­schied­li­chen Klang­far­ben, von geheim­nis­voll bis kraft­voll, eindrucks­voll umge­setzt wurde und sowohl jüngere als auch ältere Zuhö­re­rin­nen und Zuhörer begeis­terte.

Der zweite Konzert­teil zeigte erneut die Viel­sei­tig­keit des Orches­ters: Der „Einzug der Gladia­to­ren“ über­zeugte mit seinem markan­ten Charak­ter, während der „Kaiser­wal­zer“ eine ruhi­gere, flie­ßende Seite präsen­tierte. Beson­ders emotio­nal wurde es bei „Guten Abend, gut’ Nacht“, bei dem die Trom­pe­ten­soli von Jonas Trapper und Sebas­tian Gick für einen beson­de­ren Moment sorgten. Mit „Tango Argen­tina“ kam anschlie­ßend ein ganz anderer Stil auf die Bühne und brachte spürbar südame­ri­ka­ni­sches Flair in die Ober­land­halle.

Ein bewe­gen­der Moment des Abends war die Ernen­nung von Udo Hübschmann zum Ehren­mit­glied. Seit den 1970er Jahren ist er Teil unseres Vereins, enga­gierte sich über Jahr­zehnte im Ausschuss und war als Tubist ein fester Bestand­teil des Orches­ters. Für dieses außer­ge­wöhn­li­che Enga­ge­ment wurde ihm an diesem Abend ein beson­de­rer Dank ausge­spro­chen.

Im dritten Konzert­teil stand die tradi­tio­nelle Blas­mu­sik im Mittel­punkt. Unter der Leitung von Julian Will zeigte das Orches­ter mit „Eupho­ria“, „Im Wäld­chen“ und der „Almta­ler Polka“ die ganze Viel­falt dieses Genres. „Ich bin verliebt in deine schönen Augen“ brachte eine typi­sche, eingän­gige Polka-Melodie auf die Bühne, bevor die „Abend­rot Polka“ den Blas­mu­sik­teil schwung­voll abrun­dete.

Mit der Zugabe „Eine letzte Runde“ fand der Konzert­abend schließ­lich einen passen­den Abschluss – ein Moment, der noch einmal die Freude am gemein­sa­men Musi­zie­ren und die Verbin­dung zum Publi­kum spürbar machte.

Ein beson­de­rer Dank gilt unseren Diri­gen­ten, allen Musi­ke­rin­nen und Musi­kern, unserem Nach­wuchs, den Mode­ra­to­rin­nen sowie allen Helfe­rin­nen und Helfern vor und hinter den Kulis­sen. Ebenso bedan­ken wir uns herz­lich bei unserem Publi­kum für die Unter­stüt­zung und den lang­an­hal­ten­den Applaus.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wieder­se­hen bei unseren nächs­ten Veran­stal­tun­gen!

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