Vier Stunden Blasmusik im Museumszelt, ein gemeinsamer Wiesnbummel und viele schöne Erinnerungen: Am 1. Oktober 2026 führte uns ein besonderer Auftritt nach München. Mit unserer Blasmusikbesetzung unter der Leitung von Julian Will waren wir zu Gast auf der Oidn Wiesn. Mit dabei waren auch 15 Gäste aus Marktleugast und dem Landkreis Kulmbach – darunter Altbürgermeister Manfred Huhs, der es sich nicht nehmen ließ, uns zu begleiten.
Vom Festzug ins Museumszelt
Die Verbindung zur Münchner Wiesn entstand bereits im vergangenen Jahr. Mit Unterstützung von Inge Aures, ehemaliger Kulmbacher Oberbürgermeisterin und früherer Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, hatten wir 2025 am Trachten- und Schützenzug teilgenommen. Aufgrund dieses Auftritts kontaktierte der Festring im vergangenen Herbst unseren ersten Vorsitzenden Matthias Nitsch und bot uns Spieltermine für das Museumszelt an.
Diese Gelegenheit ließ sich Matthias nicht entgehen: Er sagte zu und übernahm die weitere Abstimmung sowie die gesamte Organisation unseres Ausflugs. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Früher Start und vier Stunden Musik
Bereits um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg nach München. Die Anreise stellte unsere Geduld auf die Probe: Lange Staus sorgten dafür, dass die Zeit vor dem Auftritt knapp wurde. Nach der Ankunft hieß es deshalb: Instrumente auspacken, Noten bereitlegen, zügig aufbauen und los ging’s!
Unter der Leitung von Julian Will präsentierten wir ein abwechslungsreiches Programm aus Polkas, Märschen und Walzern. Traditionelle böhmische und bayerische Blasmusik traf auf moderne Stücke und natürlich auf fränkische Klänge aus unserer Heimat. Gesangsnummern ergänzten das instrumentale Programm.
Flinke Klarinetten, helle Flötentöne, strahlende Trompeten und das warme, kräftige tiefe Blech sorgten dabei für den vielseitigen Klang unserer Besetzung. Vier Stunden lang waren Konzentration, Ausdauer und vor allem gutes Zusammenspiel gefragt. Bis kurz nach 16.15 Uhr durften wir das musikalische Geschehen im Museumszelt mitgestalten, ein besonderer Einsatz für unsere Musikerinnen und Musiker.
Brotzeit, Schafkopf und Wiesnzeit
Nach dem Auftritt blieb Zeit, die Oide Wiesn selbst zu genießen. Bei einer zünftigen Brotzeit saßen wir mit unseren mitgereisten Gästen zusammen und ließen den musikalischen Teil des Tages ausklingen.
Anschließend wurde Schafkopf gespielt, eine Runde auf dem Karussell gedreht oder der nachfolgenden Kapelle zugehört. Nach vier Stunden auf der Bühne war es schön, nun selbst im Publikum zu sitzen und die Musik zu genießen. Auch diese gemeinsamen Stunden machten den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
Um 21.30 Uhr traten wir schließlich die Heimreise nach Oberfranken an, mit unseren Instrumenten im Gepäck und vielen Erinnerungen an einen langen, musikalischen und geselligen Tag.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Festring für die Gelegenheit zum Auftritt, Matthias Nitsch für die Organisation, Julian Will für die musikalische Leitung und allen mitwirkenden Musikerinnen und Musikern. Ebenso bedanken wir uns bei unseren 15 Begleitgästen: Schön, dass ihr diesen Tag mit uns verbracht habt!