Weih­nachts­kon­zert des Musik­ver­eins Marktleugast als stim­mungs­vol­ler Jahres­ab­schluss zum 130-jähri­gen Jubi­läum

Am vierten Advent verwan­delte der Musikverein Marktleugast die Basi­lika Mari­en­wei­her in einen Ort der Besin­nung, der Gemein­schaft und der musi­ka­li­schen Viel­falt. Rund 260 Besu­che­rin­nen und Besu­cher folgten der Einla­dung zum tradi­tio­nel­len Weih­nachts­kon­zert, das bei freiem Eintritt statt­fand und von einer  feier­li­chen Stim­mung geprägt war.

Das Konzert bildete zugleich den Jahres­ab­schluss eines beson­de­ren Jubi­lä­ums­jah­res: Der Musikverein Marktleugast blickte 2025 auf 130 Jahre Vereins­ge­schichte zurück. Mit dem Weih­nachts­kon­zert knüpfte der Verein dabei bewusst an seine Anfänge an – ganz im Sinne eines „Back to the roots“. Bereits in den 1990er-Jahren begann die Tradi­tion der Weih­nachts­kon­zerte mit einem Blech­blä­ser­en­sem­ble, und auch diesmal spielte das Blech wieder eine zentrale Rolle.

Nach der Begrü­ßung durch den ersten Vorsit­zen­den Matthias Nitsch eröff­ne­ten Blech­blä­ser und Klari­net­ten, beglei­tet von Orga­nist Wolf­gang Trott­mann, den Abend mit dem kraft­vol­len Advents­lied „Macht hoch die Tür“. Die fest­li­chen Klänge erfüll­ten die Basi­lika und stimm­ten das Publi­kum unmit­tel­bar auf die Weih­nachts­zeit ein. Mit dem folgen­den „Rigau­don“ zeigte das Ensem­ble seine musi­ka­li­sche Band­breite und setzte leben­dige Akzente.

Das Flöten­en­sem­ble sorgte anschlie­ßend für ruhi­gere, helle Klang­far­ben. Mit „The First Noel“ stand die Weih­nachts­bot­schaft von Frieden und Hoff­nung im Mittel­punkt, während der Marsch aus der Nuss­kna­cker-Suite von Tschai­kow­sky Leich­tig­keit und kind­li­che Freude in den Kirchen­raum brachte.

Einen beson­ders persön­li­chen Moment bot „Friends“ von Georg Hiemer, ein Solo für zwei Flügel­hör­ner, das durch sein dialo­gi­sches Zusam­men­spiel Nähe und musi­ka­li­sche Verbun­den­heit hörbar machte. Ein reines Orgel­stück, die Pasto­rale von  Fran­cois Boëly, eindrucks­voll vorge­tra­gen von Wolf­gang Trott­mann, ließ danach die beson­dere Akustik der Basi­lika Mari­en­wei­her zur Geltung kommen.

Mit dem Gesang von Irina Gick erhiel­ten bekannte Weih­nachts­lie­der wie „O little town of Beth­le­hem“ und „Herbei, o ihr Gläu­bi­gen“ eine innige und feier­li­che Note. Der Andachts­jod­ler verband Gesang und Bläser­klang zu einem musi­ka­li­schen Gebet, bevor bei „Tochter Zion“ das Publi­kum einge­la­den war mitzu­sin­gen. Mit „Angels We Have Heard on High“ erklang anschlie­ßend ein jubeln­des Weih­nachts­lied, gefolgt von einem Christ­mas Medley No. 3 des Flöten­en­sem­bles mit inter­na­tio­na­len Weih­nachts­me­lo­dien.

Die Mode­ra­tion von Diana Löffler, Patri­zia Ruck­dä­schel und Juliane Meisel führte einfühl­sam durch das Programm und schlug immer wieder Brücken zwischen Musik, Advent und vorweih­nacht­li­chen Gedan­ken. Den stillen Ausklang bildete das irische Volks­lied „London­derry Air“, gespielt vom Bläser­en­sem­ble. Als Zugabe spiel­ten und sangen die Musi­ke­rin­nen, Musiker zusam­men mit dem Publi­kum „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und setzten damit einen stim­mungs­vol­len Schluss­punkt unter diesen beson­de­ren Abend.

Das Weih­nachts­kon­zert 2025 war damit nicht nur ein fest­li­cher Abschluss der Advents­zeit, sondern auch ein würdi­ger Jahres­ab­schluss eines Jubi­lä­ums­jah­res, das die lange Tradi­tion und die leben­dige Gegen­wart des Musik­ver­eins Marktleugast eindrucks­voll widerspiegelte.FormularbeginnFormularende

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